| 800 v. Chr. |
Gräberfunde in Frög bei Rosegg zeigen, dass damals die Toten bereits mit Bleifiguren bestattet wurden. |
| 200 v. Chr. |
Die Bewohner auf dem Magdalensberg verwenden Röhren, Klammern und Gewichte aus Blei. |
| 1007 |
Kaiser Heinrich II. schenkt das Gebiet um Villach, und damit auch das Bleiberger Tal , dem Bistum Bamberg |
| 1333 | "Pleyperg pey Villach" wird erstmals urkundlich erwähnt. |
| 1480 |
Der Bleiberger Bergbau erlebt seine erste Blüte. Die Fugger aus Augsburg erwerben Gruben und errichten eine Schmelzhütte. |
| 1538 | Zu dieser Zeit sind 500 bis 600 Knappen im Bergwerk beschäftigt. |
| 1556 | Agricola schildert das "Kärntner Verfahren" der Bleiverhüttung. |
| 1603 | Paracelsus berichtet über die Bedeutung des Bergbaues. |
| 1717 |
Bleiberger Knappen nehmen an der Belagerung von Belgrad teil und erhalten von Prinz Eugen als Anerkennung eine Fahne, die heute die älteste Knappenfahne der Welt ist. |
| 1759 |
Maria Theresia erwirbt die bambergischen Besitzungen in Kärnten. Bestrebungen setzen ein, die verschiedenen Gewerke zu einer gemeinsamen Gesellschaft zu vereinigen. |
| 1867
1872 |
Gründung der Bleiberger Bergwerks Union als Aktiengesellschaft (BBU)
Die ersten Versuche mit dem neuen Sprengstoff Dynamit laufen an. |
| 1876 | Die Gruben in Bleiberg und Kreuth werden miteinander verbunden. |
| 1894 |
Bau des fast 13 km langen Franz-Josef-Stollens zur Entwässerung der immer tiefer führenden Anlagen. |
| 1902 |
Durch einen Firmenankauf ist nunmehr der gesamte Kärntner Bleibergbau in den Händen der BBU. |
| 1905 |
Ein großes Ausbauprogramm beginnt. Die nach dem Ersten Weltkrieg fast fieberhaft einsetzende Konjunktur erreicht 1925 ihren Höhepunkt. |
| 1931 |
Die Weltwirtschaftskrise zwingt zur Stillegung des Bergbaues. Doch bereits ein Jahr später wird er wieder aktiviert. |
| 1945 |
Durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges kommt es abermals zu einem kurzfristigen Stillstand. |
| 1946 | Die BBU wird verstaatlicht. |
| 1951
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Thermalwassereinbruch in der Grube Rudolf. Die Quelle ermöglicht in der Folge die Errichtung eines Thermal-Heilbades.
Die BBU produziert das erste österreichische Elektrolytzink.Auch in den
darauf folgenden Jahren gelingen der BBU bahnbrechende Entwicklungen. |
| 1966 1968 |
Inbetriebnahme der neuen Hauptschachtförderanlage "Antoni" in Kreuth.
Der Abbau wird ausgeweitet. Bis 1971 modernisiert der Bergbau Anlagen und Geräte. Die Produktion von Feinzinklegierungen beginnt. |
| 1972 |
Neue Abbauverfahren mit einem intensiven Einsatz von Bohr- und Ladegeräten werden erfolgreich weiterentwickelt. |
| 1978 | Dem Ort Bleiberg wird offiziell das Prädikat "Bad" zuerkannt. |
| 1986
1987 1988 |
Der Verfall der Blei- und Zinkpreise beginnt.
Die Ostreviere werden geschlossen. Das Konzept „Bleiberg Neu“ soll
frischen Wind bringen. |
| 1989 |
Ein weltweiter Konjunkturaufschwung erfasst auch den Zinkpreis, der jedoch bald wieder absinkt. Im Rudolfschacht wird die erste "Terra Mystica" eröffnet. |
| 1990 | Eröffnung des Heilklimastollens "Friedrich". |
| 1993
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Trotz Reorganisation und Rationalisierung muss aufgrund der sinkenden Rohstoffpreise und der teilweisen Auserzung der Bergbau stillgelegt werden. Am 1. Oktober verlässt der "Letzte Hunt" den Antonischacht.
(1.Nov.) Wegen Einstellung des aktiven Bergbaues kann auch die „Terra Mystica“ am Rudolfschacht nicht mehr betrieben werden. Es folgte der Beschluss im Gemeinderat von Bad Bleiberg, „Terra Mystica“ in den 2,5 km westwärts gelegenen Antonischacht zu verlegen. |
| 1995 |
Mit finanzieller Hilfe des Landes Kärnten sowie der Republik Österreich wird am 28. Juli im Bereich des Antonischachtes die neue TERRA MYSTICA eröffnet. |
| 1996
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Einen ersten Höhepunkt erlebt die TERRA MYSTICA, als das Land Kärnten hier seine Feier zum tausendjährigen Bestehen Österreichs abhält. Im Rahmen dieser Millenniumsfeier wird mit Repräsentanten Sloweniens und Italiens das Denkmal "Die versetzten Berge" enthüllt. |
| 2002 2005 |
Baubeginn des Schaubergwerkes Terra Montana (Erweiterung des
Schaubergwerkes Terra Mystica) im Bereich des Max-Schacht durch die Terra
Mystica.
Fertigstellung und feierliche Eröffnung am 29.April 2005 |